Virtueller Forschungsraum

 

Bereits in der ersten Projektphase wurde unter Weimarer Federführung gemeinsam mit der Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung (GWDG) ein virtueller Forschungsraum geschaffen, der den Forscherinnen und Forschern des Verbunds einen digitalen Zugang zu den Sammlungen der drei Verbundeinrichtungen und interaktive computergestützte Arbeitsmöglichkeiten für methodisch neue Forschungsperspektiven bietet. Damit dient der Forschungsraum als digitales Zugangs- und Arbeitsportal zu den Forschungsprojekten des Verbunds und den Verbundeinrichtungen. Ortsunabhängige und jeweils spezifische Arbeitsumgebungen werden zur Verfügung gestellt.

Projektspezifische LABs bieten Forscherteams ein Set an Services an, um bestandsbezogene Forschung von der Korpusbildung über Analyse- und Auswertungsverfahren bis hin zur Veröffentlichung von Forschungsergebnissen digital zu unterstützen. In einer Anforderungsanalyse erwies sich die Taxonomie TaDiRAH als hilfreich, um von einer Forschungsprozessmodellierung ausgehend Services zu definieren. Die Integration in den Virtuellen Forschungsraum erfolgt sukzessive und nutzerorientiert.

Somit steht für die zweite Projektphase bereits eine Reihe von etablierten Werkzeugen zur Verfügung, mit denen die Sammlungsforschung und -erschließung maßgeblich unterstützt und gefördert wird. Die Fallstudien der zweiten Projektphase verstehen sich als Anwendungsfelder für die bereits entwickelten digitalen Verfahren und geben zugleich wichtige Impulse aus Forschungs- und Anwendungsperspektive für die Weiterentwicklung des Virtuellen Forschungsraums.

Digitale Angebote des Forschungsverbunds MWW