Digitale Sammlungen

Die Namen Marbach, Weimar und Wolfenbüttel stehen für drei Einrichtungen, die mehr als ein halbes Jahrtausend deutscher und europäischer Literatur-, Kultur- und Ideengeschichte vereinen. Das Deutsche Literaturarchiv Marbach, die Klassik Stiftung Weimar und die Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel sammeln, bewahren und erschließen materielle Zeugnisse, die für die Erforschung der deutschen literarischen und intellektuellen Tradition zentral sind, und widmen sich auf diese Weise den langfristigen Transformationen des kulturellen Erbes in Deutschland.

Katalog der Lutherdrucke

Seit der Zerstörung der Berliner Sammlung im Zweiten Weltkrieg befindet sich die größte Zahl an zeitgenössischen Lutherdrucken in Wolfenbüttel. Ohne Bibelausgaben gerechnet stehen dort fast 65 Prozent aller Ausgaben bis 1546. Sie verteilen sich hauptsächlich auf sechs unabhängig voneinander gewachsene Bestände: auf die Sammlung Herzog Augusts d.J., auf die ehemalige Helmstedter Universitätsbibliothek, auf die Sammlung Hermann von der Hardts, auf den Mittleren Bestand und die Bibelsammlung sowie auf die Fideikommiss- und Lehnsbibliothek der Familie von Alvensleben auf Erxleben, einer Leihgabe. Im Katalog beschrieben sind 1. die von Luther selbst verfassten Schriften, 2. die von ihm herausgegebenen, 3. die mit einem Vorwort von ihm versehenen und 4. die von ihm übersetzten Werke. Einige verselbständigte Vorreden ausgenommen, blieben die Bibel und ihre Teildrucke ausgeschlossen. Die chronologische Anordnung folgt der von Benzing/Claus, aber mit eigener Zählung entsprechend dem in Wolfenbüttel vorhandenen Bestand. Die Titel sind vollständig wiedergegeben. Sie folgen der Schreibweise des Originals, wobei das runde r, das lange s und das Strichkomma durch normale Formen ersetzt sind. Rotdruck ist mit [r], der Wechsel zu schwarz mit [s] angeführt. Das häufig erscheinende Blatt ist, sofern es nicht als Sonderzeichen erscheint, als mit [Spitze nach links], [Spitze nach rechts] usw. bezeichnet. Der selten gebrauchte Frakturdruck für lateinische Titel ist mit [F] vermerkt. Wie der Titel, so folgt auch das Impressum dem Original. Für jeden Druck sind die Lagen vollständig angegeben und Lesarten aufgeführt, die zur Unterscheidung zwischen Drucken dienen. Bilder werden mit der Seite vermerkt, auf der sie stehen. Eigene Druckerzuschreibungen wurden nicht vorgenommen. In Zweifelsfällen wurden die von Helmut Claus angegebenen übernommen. Jedes Exemplar eines Druckes ist mit seiner Provenienz erfasst, aber auf die Einbände wird nur in Ausnahmefällen eingegangen. Abgesehen von der in ihre Einzelschriften zerlegten und broschierten Sammlung Hermann von der Hardts stammen fast alle Einbände aus dem 16. Jahrhundert. Link: http://dbs.hab.de/luther/

Journal des Luxus und der Moden

Das "Journal des Luxus und der Moden", das von 1786 bis 1827 (mit mehreren Titeländerungen) im Verlag von Friedrich Justin Bertuch erschien, gilt als "beispielloses publizistisches Erfolgsunternehmen". Sein Gegenstand war nicht - wie der Titel vermuten lässt - ausschließlich die Mode der damaligen Zeit, sondern vielmehr die umfassende Berichterstattung über verschiedene kulturgeschichtlich relevante Themen, von der Möblierung über Musik, Literatur und Kunst, Bäderwesen, Technik, Kleidung und über vieles mehr. Dabei war eine Intention, die Entwicklung europaweit in den Blick zu nehmen. Hervorzuheben ist die umfassende Illustration mit etwa 1.500 Abbildungen im Kupferstich. Die Zeitschrift stellt deshalb eine kultur- und mediengeschichtlich hoch interessante Quelle für Forschungen unterschiedlichster historischer Fachrichtungen dar. Weitere Informationen in: Thüringen : Blätter zur Landeskunde , 2015, Nr. 104 Das vorliegende durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft geförderte Erschließungs- und Digitalisierungsangebot entstand in Zusammenarbeit zwischen der Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar (HAAB) und der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena (ThULB) und umfasst die Jahrgänge 1786 bis einschließlich 1815. Die Jahrgänge 1786 - 1811 enthalten als Beilage das Intelligenz-Blatt. Journal des Luxus und der Moden / hrsg. von Carl Bertuch. - Weimar : Verl. des Landes-Industrie-Comptoirs, 2.1787 - 27.1812 Link: http://zs.thulb.uni-jena.de/receive/jportal_jpjournal_00000029

Goethe-Repertorium

Im Repertorium werden die Handschriften sämtlicher überlieferter Goethe-Briefe (Ausfertigungen) nachgewiesen, von denen etwa 5000 in den Beständen des Goethe- und Schiller-Archivs und etwa ebensoviele weltweit verstreut in Archiven, Bibliotheken oder bei Privatbesitzern aufbewahrt werden. Damit ist der gesamte derzeit bekannte Streubesitz einschließlich der größeren Sammlungen erfasst. Verzeichnet sind außerdem die im GSA und an anderen Orten überlieferten Schemata und Konzepthandschriften sowie die für die Überlieferung relevanten Abschriften. Nach Sichtung der Bestände des GSA sowie sämtlicher Kopien lässt sich feststellen, daß schätzungsweise zu etwa 60% der überlieferten Briefe Goethes der derzeitige Aufbewahrungsort der behändigten Ausfertigung bekannt ist. Die Handschriftenbestände des Goethe- und Schiller-Archivs, des Freien Deutschen Hochstifts/Frankfurter Goethe-Museum, des Düsseldorfer Goethe-Museums und der Universitätsbibliothek in Bonn wurden größtenteils nach Autopsie verzeichnet,die übrigen nach Kopien. Als Teil der Mitteilungen zur Überlieferung der Briefe enthält das Repertorium Angaben zur Druckgeschichte. Sie ist derzeit zu etwa 80% der Briefe aufgearbeitet und soll nach und nach komplettiert werden. Mit dem Repertorium der Goethe-Briefe werden die Standortangaben der Briefabteilung der Weimarer Ausgabe erstmals seit deren Erscheinen umfassend erneuert und ergänzt. Eingearbeitet sind auch neuere Ergebnisse zur Datierung undatierter oder unvollständig datierter Briefe. Link: http://ora-web.swkk.de/swk-db/goerep/

Forschungsportal zur Universität Helmstedt: Rechenschaftsberichte

Die Universitäten der Frühen Neuzeit waren im Gegensatz zu den mittelalterlichen Korporationen stärker in den sich entwickelnden Territorialstaat eingebunden, und daher nahmen die Fürsten und ihre Verwaltung verstärkt Einfluss auf die höheren Bildungsinstitutionen in ihrem Herrschaftsbereich. In diesen Kontext ist die Einführung der so genannten „Monath Zettel« oder Rechenschaftsberichte an der Universität Helmstedt einzuordnen. Der Landesherr, zugleich Rektor der Academia Julia, ließ durch seine Verwaltung die Berichte zur Kontrolle der universitären Lehre und der Arbeitsleistung der Professoren einfordern. In den Rechenschaftsberichten dokumentierten alle Dozenten die von ihnen gehaltenen öffentlich Vorlesungen zunächst halbjährlich und schließlich vierteljährlich, daher auch die ebenfalls übliche Bezeichnung „Quartalszettel«. Diese Berichte stellen eine seltene und gänzlich unerforschte Quelle für die Erforschung der frühneuzeitlichen Wissenschafts- und Bildungsgeschichte dar, einige von ihnen beinhalten sogar eine taggenaue Aufstellung der Lehrgegenstände und Lektionen. In dieser Datenbank sind die Rechenschaftsberichte der Helmstedter Professoren über die tatsächlich gehaltenen Lehrveranstaltungen aus den drei ausgewählten Zeiträumen 1653-1660, 1700-1710 und 1750-1759 im Volltext verzeichnet. Link: http://uni-helmstedt.hab.de/index.php?cPage=4&sPage=rechenschaftsberichte

Festkultur online

Im Projekt Festkultur-Online - Deutsche Drucke des 17. Jahrhunderts zur Festkultur des Barock hat die Herzog August Bibliothek 314 Drucke digitalisiert und auf Seitenebene inhaltlich erschlossen. Das Projekt erfolgte in enger Kooperation mit dem nach Wolfenbütteler Vorbild durchgeführten Digitalisierungsprojekt der University of Warwick/British Library. Daten zu 253 Drucken aus diesem Projekt wurden ebenfalls eingespielt, so dass insgesamt 567 Drucke für die Recherche zur Verfügung stehen. Neben der Bereitstellung und Erschließung der Materialien sollte ein Verfahren entwickelt werden, verteilt liegende Bestände zur frühneutzeitlichen Festkultur nach gemeinsamen Richtlinien zu indexieren und zugänglich zu machen. Dies erfolgte auf der Basis des gemeinsamen Festthesaurus. Die 314 Drucke aus Wolfenbüttel stammen vor allem aus dem deutschen Sprachraum von der Mitte des 16. bis Anfang des 18. Jahrhunderts. Bei den Drucken des Warwick/British Library-Projektes liegt der Schwerpunkt bei französischen, italienischen und englischen Festbeschreibungen von 1475 bis 1700. Hauptkriterium für die Aufnahme eines Titels in die Datenbank war, dass das fragliche Werk (Festbeschreibung, Libretto, Drama, etc.) einem konkreten Anlass zuzuordnen ist (Geburtstag, Einzug, etc.). Des weiteren wurden einzelne Werke ausgewählt, die im weiteren Sinne mit frühneuzeitlichen Festen in Verbindung zu bringen sind oder die zum Verständnis der frühneuzeitlichen Festkultur beitragen. Link: http://www.hab.de/de/home/wissenschaft/forschungsprofil-und-projekte/festkultur-online.html

Schiller-Autographen

Von Friedrich Schiller, Namenspatron sowohl des Trägervereins als auch des dem Deutschen Literaturarchiv vorangehenden »Schiller-Museums«, stammt der historisch zentrale Bestand der Marbacher Institute. Der schriftliche Nachlass Schillers wird seit dem Jahr 1889 in Weimar verwahrt, dagegen haben sich in Marbach bereits von 1859 an allerlei Schriftstücke von, an und über Schiller angesammelt, die im Lauf der Jahrzehnte und bis heute durch Stiftungen und Zukäufe kontinuierlich vermehrt worden sind. Damit bewahrt das Deutsche Literaturarchiv neben dem Weimarer Goethe- und Schiller-Archiv die bedeutendste Überlieferung zu Friedrich Schiller überhaupt. Schillersche Werkmanuskripte sind von großer Seltenheit; dennoch liegt in Marbach u. a. eine vollständige Handschrift der Ballade Der Graf von Habsburg, Fragmente, Pläne und Schreibermanuskripte zu verschiedenen Schauspielen (etwa Don Carlos, Wallenstein, Wilhelm Tell) oder auch der berühmte Dramenplan. Briefe von und an Schiller sind in reicher Zahl vorhanden. Jenseits vieler bemerkenswerter Einzelstücke wären hier besonders die großen Korrespondenzen mit Körner und Cotta sowie der Familienbriefwechsel hervorzuheben. Erwähnenswert sind auch die Briefe an Schiller, etwa von Herder, Hölderlin oder Wilhelm von Humboldt. Zum Bestand gehören ferner biografische und wirkungsgeschichtliche Dokumente, u. a. eigene Aufzeichnungen aus der Karlsschulzeit, aber auch fremde Zeugnisse, Familienpapiere oder ganze Nachlässe aus der Verwandtschaft, ja selbst Imitationen von Schiller-Autographen (die sogenannten Gerstenbergkschen Fälschungen). Link: http://www.dla-marbach.de

Porträtsammlung Wolfenbüttel

Die Porträtsammlung der Herzog August Bibliothek entstand in ihrer heutigen Form um 1970 durch Auflösung und Vereinigung von drei älteren Sammlungen der Bibliothek: einer Sammlung von Nürnberger Porträts vornehmlich des 17. Jahrhunderts (ca. 2000 dargestellte Personen, einschließlich Dubletten); der Sammlung des Wolfenbütteler Juristen Carl Gesenius, 1833 vom Bibliothekar Schönemann erworben und vermehrt, mit Gelehrtenbildnissen des 17. und 18. Jahrhunderts in 56 Klebebänden; einer in 13 Mappen nach Stechern geordneten Sammlung. Alle Blätter wurden 1969-1972 und 1980-1982 restauriert und auf Karton gezogen bzw. unter Passepartout gelegt. Die Aufbewahrung erfolgt in vier verschiedenen Formaten (Format I und II = Oktav und Quart, Format III und IV = Groß- und Imperial-Folio). Die Sammlung umfasst ca. 32.000 Blätter (darunter ca. 6000 Dubletten) und enthält Blätter aller druckgraphischen Verfahren (Holzschnitt, Kupferstich, Radierung, Schabkunst, Lithographie) vom 16. Jahrhundert bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts, mit Schwerpunkt auf dem 17. Jahrhundert. Dargestellt sind überwiegend Gelehrte und Vertreter des Bürgertums des 17. und 18. Jahrhunderts, vornehmlich aus den protestantischen deutschen Gebieten (darunter viele lutherische Theologen), ferner viele Nürnberger Patrizier und Ratsherren. Zahlreich vorhanden sind auch Fürstenbildnisse, besonders braunschweigisch-lüneburgische, brandenburgische und sächsische, sowie Abbildungen der Bischöfe von Mainz und Würzburg. Link: http://portraits.hab.de/

Briefe der Fruchtbringenden Gesellschaft

Die Fruchtbringende Gesellschaft war die erste, mit 890 Mitgliedern auch größte deutsche Sprachakademie. Aufgrund ihrer hohen Mitgliederzahl aus dem Adels- und Reichsfrstenstand war sie höfisch, politisch, militärisch und diplomatisch vernetzt. Der Fruchtbringenden Gesellschaft standen die italienischen Renaissance-Akademien Modell, sie knüpfte aber auch an Ritterorden, Adelsgesellschaften und Bruderschaften an und fungierte zum Teil wie eine Gelehrtengesellschaft und literarische Vereinigung. Seit 1991 erscheinen die Bände der Edition der Briefe und Beilagen im Rahmen des zunächst von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), seit 2001 in Trägerschaft der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig geförderten Forschungs- und Editionsprojekts Die deutsche Akademie des 17. Jahrhunderts: Fruchtbringende Gesellschaft, dessen Arbeitsstelle seit je an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel situiert ist. Bisher sind sieben Bände in der Abt. A: Köthen und drei in der Abt. C: Halle erschienen. Die darin versammelten Dokumente sind auf hohem editionsphilologischen Niveau kritisch aufbereitet und präzise und erschöpfend kommentiert. Genauere Informationen sind den Vorwerken der Einzelbände zu entnehmen. Über die Fruchtbringende Gesellschaft (1617–1680), die Edition — ihre bisher erschienenen und die noch ausstehenden Bände — , über Publikationen aus der Arbeitsstelle u. a. m. unterrichtet das online-Portal des Projekts: http://www.die-fruchtbringende gesellschaft.de. Die Editionsarbeit wird fortgesetzt, innerhalb des laufenden Akademieprojekts sind noch drei Bände zum Abschluss der Abt. Köthen vorgesehen, die zu recht als die bedeutendste Periode der Gesellschaftsgeschichte (1617–1650) gilt. In enger Zusammenarbeit mit der Herzog August Bibliothek (HAB) entschloss sich die Arbeitsstelle, eine elektronische Ausgabe der Edition ins Auge zu fassen, um damit den Wünschen und Interessen der Frühneuzeitforschung entgegen zu kommen. Außerdem entspricht dies den heutigen Erwartungen und Anforderungen der Wissenschaftspolitik und förderung. Link: http://diglib.hab.de/edoc/ed000213/start.htm

Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften

Die Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften ist ein innovatives Forschungsperiodikum, das sich Themen an der Schnittstelle von geisteswissenschaftlicher und digitaler Forschung widmet. Adaptionen von Informatik und Informationswissenschaft eröffnen der Gesamtheit der Geisteswissenschaften neue Wege der Wissenserschließung, tragen zur Etablierung neuer Forschungsansätze bei und liefern neue Möglichkeiten der Auf- und Nachbereitung von Quellen, Dokumenten, Daten und Medien. Die Verknüpfung von technischen Innovationen und geisteswissenschaftlichen Forschungsfragen bildet die Grundlage zu einer Standortbestimmung der digitalen Geisteswissenschaften. Mit der Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften eröffnet der Forschungsverbund Marbach Weimar Wolfenbüttel (MWW) in Zusammenarbeit mit dem Verband Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd) ein Forum zur Präsentation und Diskussion von Forschungsergebnissen im Kontext der Digital Humanities. Einen besonderen Schwerpunkt bilden Beiträge, welche die kulturelle Überlieferung, wie sie durch die reichen und einzigartigen Bestände der beteiligten Bibliotheken und Archive repräsentiert wird, zum Ausgangspunkt von Forschungsfragen nehmen. Die Geisteswissenschaften richten ihr Augenmerk zunehmend auf Fragestellungen, die digitale Möglichkeiten in ihre Überlegungen einbeziehen oder diese vermehrt zum Ausgangspunkt ihrer Forschungen und Projekte machen. Von der Digitalisierung der Primärquellen bis zur Änderung der Publikationskultur und Fachkommunikation unter digitalen Bedingungen reichen die Möglichkeiten, auf denen solche Fragestellungen basieren oder von denen sie ausgehen können. Die Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften versteht sich als Organ, das all diese Entwicklungen Disziplinen übergreifend begleitet und die philosophischen, politischen, sozialen und kulturellen Implikationen und Konsequenzen beleuchtet, die der digitale Wandel mit sich bringt. Sie setzt sich für eine Geisteswissenschaft im digitalen Zeitalter ein, die die entscheidenden Fragen und Themen auf dem Weg zu digitalen Geisteswissenschaften verhandelt und auch kritischen Einwänden in diesem Feld Raum für Debatten bietet. Herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Forschungsgruppen und Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler sind aufgerufen, in ihren Beiträgen den vielfältigen Herausforderungen zu begegnen, die sich hieraus für die Geisteswissenschaften ergeben. Die Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften tritt in einer Webinfrastruktur auf, die selbst Teil der Entwicklung ist. Sie schlägt neue Wege des digitalen Publizierens ein, um die Verfahren der Produktion, der redaktionellen Arbeit und der Begutachtung sowie der Distribution in einen frei zugänglichen und transparenten Wissensdiskurs zu überführen. Im Sinne einer nachhaltigen Wissenschaft werden die herausgebenden Institutionen dafür Sorge tragen, dass die dauerhafte Findbarkeit und Langzeitarchivierung aller veröffentlichten Beiträge gewährleistet ist. Link: www.zfdg.de

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